5 Tipps zur Mitarbeitervergütung

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2015

Mitarbeitervergütung ist eine strategische Aufgabe für Führungskräfte. Es ist durchaus üblich, dass sich die Mitarbeitervergütung, zusätzlich zum Fixum, aus variablen Anteilen zusammensetzt. Grundlage dafür sind regelmäßigen Mitarbeitergespräche, in denen die Leistungs- und Entwicklungsbeurteilung des jeweiligen Mitarbeiters im Mittelpunkt steht. Je nach Ergebnis der Leistungsbeurteilung kann eine individuelle Gehaltsanpassung, ein Bonus oder eine Beförderung die Folge sein. Auch können aus der Entwicklungsbeurteilung anderweitige Förderungsmöglichkeiten wie Weiterbildungen oder das Übernehmen neuer Aufgaben abgeleitet werden.

Neben dem Gehalt spielen in der Mitarbeitervergütung aber auch immer mehr sogenannte fringe benefits eine Rolle. Fringe benefits sind zusätzliche, freiwillige betriebliche Leistungen, die sich positiv auf das Bruttogehalt auswirken. Damit gemeint sind z.B. Zuschüsse zur Altersvorsorge, Tankgutscheine, Tickets für Veranstaltungen, Mitgliedschaften in Fitnessstudios etc.

5 Tipps für Gehaltsgespräche mit Mitarbeitern

  1. Das Gehaltsgespräch sollte sich nach dem Geschäftsjahr und dem Rhythmus von etwaigen Zielvereinbarungsgesprächen richten, um den Zusammenhang von Gehaltsveränderungen, Unternehmenserfolgen und persönlichen Leistungen herzustellen.
  2. Gibt es einen Betriebsrat im Unternehmen, muss dieser rechtzeitig in den Vergütungsprozess miteinbezogen werden. Das Mitbestimmungsrecht bezieht sich primär auf die Verteilungsgrundsätze, nicht jedoch auf die Lohnhöhe.
  3. Beachten Sie, dass neben den individuellen Leistungen des Mitarbeiters auch stets mögliche tarifvertragliche Regelungen und entsprechende Betriebsvereinbarungen bzw. Firmenrichtlinien oder einzelvertragliche Vereinbarungen gelten. Diese können ebenfalls einen Einfluss auf die Mitarbeitervergütung haben.
  4. Legen Sie vor Beginn der Gehaltsgespräche die durchschnittliche Vergütungserhöhung in Prozent als verbindlichen Anhaltspunkt fest. So vermeiden Sie am Schluss der Gehaltsrunden unliebsame Überraschungen über die Gesamthöhe der neu vereinbarten Löhne.
  5. Planen Sie zusätzliches Budget für außerplanmäßige Gehaltsanpassungen ein. Ansonsten können beispielsweise Beförderungen ein Loch in Ihr Budget reißen, unter dem die anderen Mitarbeiter leiden müssen.